Karmayogawoche 2015 im Ashram Brindavon

Zweimal im Jahr findet die Karmayogawoche im Ashram Brindavon statt. Während dieser Zeit wird der Ashram gründlich sauber gemacht und hergerichtet, kleinere und größere Reparaturen werden durchgeführt. In einem größeren Projekt wurde z. B. die Beleuchtung im Foyer des Ashram verbessert, sodass die Bilder, die im Puja-Bereich hängen, gut ausgeleuchtet sind. Auch von außen wird die Eingangstüre des Ashram jetzt von einem Scheinwerfer erhellt. Fensterdichtungen wurden ausgewechselt, Tische und Stühle wurden geschliffen und geölt, Teppiche gereinigt, Blumen gepflanzt und umgetopft. Das Vishnumandir – eine Wohnung, die zum Ashram gehört – wurde als Dormitory eingerichtet. Dort können nun Familienangehörige und Gäste, die den Ashram besuchen, übernachten.

In diesem Jahr kamen viele Schüler von außerhalb, die fleißig geholfen haben. Jeden Morgen und Nachmittag wurden verschiedene Aufgaben verteilt, zu denen Mataji uns folgende Orientierung gegeben hat:

Das Karmayoga selber wird schweigend geübt.
So sorgfältig, so konzentriert, so liebevoll wie möglich die Dinge zu tun.
Nicht zu vergessen, wo wir uns befinden.
Sein Allerbestes zu geben und auf die Früchte seines Handels zu verzichten.
In der Arbeit aufzugehen, so bringt einen jeder Handgriff näher zu Gott.
So ist man vielleicht am Abend körperlich müde, doch innerlich völlig aufgeladen.
‚Ich bin ja hier!‘
Mataji’s Worte zum Karmayoga

Bilder aus der Karmayogawoche

3 Kommentare

  • svâmî premadâsa - 20. Mai 2015 reply

    Phasenweise ein wenig anstrengen für mich, aber im großen Ganzen eine erfolgreiche karmayoga – Woche, die mir Spaß gemacht hat und, mit einigen schönen gurubhais Begegnungen auch herzlich war. Auch wenn shrî mâtâjî nicht Körperlich anwesend war, so war Sie für mich – Zeitweise dennoch präsent ~ om râm râm shrî gurumâtâjî kî jai ~

  • Kamallata - 21. Mai 2015 reply

    Natürlich ist es immer auch ein wenig chaotisch, wenn so viele Schüler von Mataji zusammenkommen, um den Ashram jeder mit seiner Art von Fürsorge zu renovieren und schön zu machen. Aber jeden Morgen kann man von Neuem losgehen, sein Bestes geben und auf die Früchte seines Handels verzichten. Das ist so super! Und was für eine Chance, denn aus der Welt kennt man ja nur das Gegenteil.
    Jai Sri Gurumata!

  • Uparati - 22. Mai 2015 reply

    Ich finde Matajis Worte zum Karmayoga sehr inspirierend und versuche sie gerade auch in “meiner Welt” anzuwenden. Eine neue wohltuende Herangehensweise…

Schreibe einen Kommentar