Gurupurnima Festwochenende

Auch in diesem Jahr kamen zu Guru Purnima viele, viele Menschen im Ashram zusammen. An Guru Purnima ehrt der Schüler den Meister und in ihm alle Meister, die je in einem Körper waren und je in einem Körper sein werden.

Bewegt durch die aktuelle Nachricht einer Schießerei in München mit vielen Toten und Verletzten, sprach Sri Durgamayi Ma am Freitagabend über die Unwägbarkeit des Lebens. Mataji zeigte uns auf, wie sehr wir in einer Art Dämmerschlaf leben und dass wir in ein yogisches Bewusstsein finden können, auch angesichts solch schrecklicher Ereignisse, wie sie in München geschehen sind.

Im Darshan während des Guru Purnima Festes las Mataji aus dem 18. Kapitel der Ashtavakra Gita – Der Meister, die Meisterin – den 44. Vers vor:

„Der Verstand eines Menschen, der sich nach Freiheit verzehrt, strauchelt ohne jeglichen Halt. Aber die Gedanken eines Menschen, der um seine Freiheit weiß, bleiben standhaft. Ein solcher ist frei von jeglicher Leidenschaft.“

und sagte:

„Das einzige was den Meister, den erleuchteten Menschen, von anderen Menschen unterscheidet, ist dass er um seine Freiheit weiß.“

Auch wir Schüler sind bereits erleuchtet und frei, nur wissen wir nicht darum.
Mataji sprach zu uns von Babas Worten, die er vor vielen Jahren zu Ihr sagte:

„Du und ich sind eins und Du wirst nie wieder allein sein.“

MA bat uns, diese Worte wie eine Gravur in unser innerstes Herz zu setzen, damit wir uns immer wieder bewusst machen, dass Mataji mit jedem von uns eins ist, uns ohne Vorbehalt liebt.
Im mit Blumengirlanden wundervoll geschmückten Tempel feierten wir zum Abschluss des Festes eine große Aarti, eine Lichtzeremonie zu unserer Meisterin, um unserer Freude und Dankbarkeit darüber, dass MA uns den Weg zum Licht in uns weist, Ausdruck zu verleihen. Anlässlich des Guru Purnima Festes konnte jeder Schüler und jede Schülerin unsere Meisterin mit dem Aartilicht ehren.

2 Kommentare

  • krishnapriya - 25. Juli 2016 reply

    Oh, was für ein mitreissendes Festwochenende das war! EIn Höhepunkt war für mich der Moment, als ich bei der Fest-Aarti das Licht schwenken durfte: Mataji, das Licht und ich waren – für einen kurzen Moment für mich wahrnehmbar – vollständig EINS. Ich schwenkte das Licht in vollkommener Leichtigkeit, wie wenn ich mein Leben lang nie etwas anderes getan hätte… Ich bin sehr dankbar für dieses kurze Erlebnis. Pranam, geliebte Meisterin.

  • Chandrika - 25. Juli 2016 reply

    Mataji gab einen für mich unglaublich tiefen Darshan in dem sie davon sprach wie wichtig es ist sich in diesen häufig angstvollen Zeiten sich auf das Wesentliche zu besinnen ,ich erinnere mich an den Satz ,der Meister liebt seine Schüler wie ganz kleine Kinder.
    Für mich ist das Halt und Hoffnung ,dass ich mich für diese Liebe immer wieder neu entscheiden kann, mich ihr öffnen kann, sie in mein Leben einladen kann .
    Für immer in Liebe und Dankbarkeit
    Chandrika

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