Gurupurnima 2017

Dieser Text beschreibt Mataji’s meisterliches Erleben des Festes in ihren eigenen Worten.

 

freitag abend :
die wunderschön geschmückte puja zu baba erleuchtet den ganzen tempel.
Babas liebe überstrahlt wie ein verheissungsvoller glanz die gesamte erde!
und mit diesem glanz erneuert sich wieder und wieder Maharajis ewig gültiges versprechen, immer bei uns zu sein!
so kommt ER selbst hier zu uns, in diesen kleinen ashram.
für einen moment sitzt ma mit allen in gänzlicher stille – wie schon oft in besonders stürmischen zeiten! denn es sind stürmische zeiten.
plötzlich erklingt die helle stimme einer schülerin und ma kann nicht anders, beendet die stille und wendet sich der schülerin zu. voller freude kündigt diese ein geschenk für den meister an. einen wunderschönen teppich, der aus kleineren teilen, die zusammengefügt werden können, besteht und so überall mit hingenommen werden kann.
ach, eure ma ist hellauf begeistert, weil mit so viel liebe genäht – von vielen aus dem satsang in berlin, köln und ulm.

 

der samstag beginnt mit festlichem kirtan, den meister und guru anrufend – ma sitzt still dabei und viele chela legen eine gabe zu ihren füßen!
ma liest verse aus dem kapitel der meister aus der ashtavakra gita:

 

der meister ist wie ein kind.
in völliger freiheit kümmert er sich
um was immer seinen weg kreuzt.
gutes oder schlechtes.

––– राम –––

der meister ist ohne form.
seine form ist die leere.
er ist immer gleich, immer rein.
er kennt kein pflichtgefühl –
jenes, welches die menschen
nur an die welt bindet.

––– राम –––

der meister ist wie ein kind.
alle seine handlungen kennen kein motiv.
er ist rein.
was immer er tut,
er ist unbeteiligt.

––– राम –––

der meister ist so sehr immer gleich.
ihm gehört der sieg.
er hat die welt überkommen.
er ist die verkörperung
seiner eigenen göttlichen essenz,
seiner natur entsprechend eins
mit dem grenzenlosen.

 

abends feiern die chela und besucher im tempel eine arti zu ma – harsha übergiesst mas füsse mit wasser, legt tilak darauf und blumen – ganz natürlich.
eine menschliche berührung – so lebensspendend für den meister.
das leise singen der kirtanwallah und besonders kirans lobgesang an den meister transportieren viele in eine andere welt, in ein höheres bewusstsein.
das erlebt eure ma gleich einem lebenselixier – und wie kostbarer nektar erhebt sich dann euer gesang. könntet ihr nur hören mit mas ohren – das singen verändert sich von einem bächlein zu beginn in einen immer grösser werdenden ruhig dahinfliessenden strom, der nach einem zu trachten sucht – sich im meer der liebe aufzulösen.
der raum lässt alle begrenzungen zurück, das dach hebt sich, die zeit bleibt stehen – JETZT sind alle HIER und schauen für einen moment in die GLEICHE RICHTUNG – auf ihre ma, auf ihren meister!
der himmel strömt herein, mit einem sachten windhauch sammelt er allen klang aus eurer brust und nimmt ihn mit hinaus in das leben, in die ganze welt.

 

am sonntag:
mit grösster freude verteilt eure ma das viele mitgebrachte prasad –  davor gibt sie euch noch einen ihrer kleinen darshan, mit aufrüttelnden worten, vollkommenheit nicht im aussen zu suchen – im gegenteil, gerade in dieser eurer suche im außen den wahren grund eures unglücklichseins zu erkennen –
denn ihr sucht nach dem richtigen, nur am falschen ort!
lernt neu zu denken – alle vollkommenheit, alle bedingungslose liebe, alles , wonach euch verlangt, liegt bereits in euch.
in liebe verneigt sich vor diesem herrlichen fest und ihren herrlichen chela  –  immer wieder ma

 

Bilder vom Guru Purnima Fest findet ihr, indem ihr diesem Link folgt.

7 Kommentare

  • Hanuman - 15. Juli 2017 reply

    Deine unvergleichlichen göttlichen Worte, geliebte Mataji,
    berühren mich tief in meinem Inneren. Durch Deine
    meisterliche Sicht auf dieses wichtigste Fest für den Schüler
    erlebe ich in der Erinnerung diese Darshan mit Dir völlig neu
    und mir wird bewusst, wieviel mehr es noch zu entdecken und zu erleben gibt mit dem Meister, beharre ich nicht mehr auf die Sichtweise, die mir jetzt noch die menschliche Natur zu gebieten scheint.
    Pranam meiner Meisterin
    Ram Ram

  • Chandrika - 15. Juli 2017 reply

    Geliebte Mataji,
    wie einfach und wunderschön DU das Prinzip der bedingungslosen Liebe erklärt hast
    das ständige aufwiegen einfach abschneiden .
    DEINE LIEBE ,die so viel grösser ist ,so unfassbar.
    Das ist meine Sehnsucht
    Pranam zu DIR meiner Meisterin
    ,

  • Jayanti - 16. Juli 2017 reply

    Pranam zu Dir, Mataji, meiner Meisterin!
    Nur Deine grenzenlose Liebe kann es sein, die dich solche Worte für uns schreiben lässt und mich die Worte aus dem Guru Pranam erleben lässt:
    “Gegrüßt seist Du, mein Guru, der das Göttliche sichtbar macht, das die gesamte Schöpfung durchdringt! …
    … Ewig reines, unbeschreibbares Eine, ohne Form und unberührt – überall anwesendes, glückseliges Bewusstsein, vor diesem Guru Brahma verbeuge ich mich!”

  • svâmî premadâsa - 16. Juli 2017 reply

    om jagamâtâ premashakti shrî gurumâtâjî shrî mâ durgamayî kî jai jai jai

  • Bhavani - 16. Juli 2017 reply

    Mich einfach mitnehmen lassen in diesen weiten Kosmos meiner MA. Immer
    mehr fähig sein meine alte kleine Welt aus der Hand zu legen, das wünsch ich mir zutiefst. Unerklärlich volltrunken saß ich unter volltrunkenen Schülern zu deinen Füßen Mataji

  • Nirmaladevi - 17. Juli 2017 reply

    Demütig beim Lesen dieser göttlichen Beschreibung von Gurupurnima.
    Mögen alle spirituell Suchenden zu dieser Ebene des Bewusstseins finden!
    Ram Ram Nirmaladevi

  • Nityadevi - 19. Juli 2017 reply

    MATAJIs Worte zu diesem Guru Purnima – zu der göttlichen Aarti zu Ehren unserer Meisterin- rufen wieder diese Freude in mir wach, einfach alles einmal los zu lassen mit dem Blick auf MA- auf die Liebe.
    RAM RAM RAM

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