Artikel in der Kategorie « Darshan »

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Neue Darshan-CD:
Jede spirituelle Reise endet in der Liebe

In diesem Darshan beschreibt Mataji, wie sie das Sein in der Gegenwart ihres Meisters Sri Neem Karoli Baba als einen Fluss erlebte, in den sie als Schülerin eintauchen konnte. Und dann führt MA in eine Meditation, in der wir uns mit in diesen Fluss begeben, der in der Gegenwart des Meisters immer fließt, um uns von ihm in ein höheres Bewusstsein tragen zu lassen.

Auf Mataji’s Bitte singt Hari Om währenddessen die Hanuman Chalisa ganz langsam, nach der Melodie eines Kirtan, den Mataji früher so für ihre Kinder gesungen hat.

 

  1. Höre von ganzem Herzen die Worte des Meisters 26.01.2019 – 43:19 Min
  2. Jede spirituelle Reise endet in der Liebe 27.01.2019 – 17:24 Min

Alle Details zu dieser CD und die Möglichkeit sie zu bestellen findest Du hier.

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Retreat: Meditation im Alltag vom 25. – 30. Mai

Ganz unerwartet erreicht uns Retreatteilnehmer am ersten Abend die Nachricht, dass unsere spirituelle Meisterin Sri Durgamayi Ma erkrankt ist, deshalb nicht körperlich anwesend sein kann im Ashram. Mataji macht uns Mut, die Zeit des Retreat nun dazu zu nutzen, unser Fühlen ganz nach innen zu richten und uns, jeder für sich, auszurichten auf die Meditation im Alltag, über die MA schon oft im Darshan zu uns gesprochen hat.

Jeden neuen Tag des Retreats hoffen wir, dass es Mataji’s Körper besser geht und wir Ihren Darshan empfangen können und am Montag Abend kommt MA – und gibt uns allen Darshan. In der Art und Weise, wie Mataji zu uns spricht wird ganz deutlich, dass es fast allen Schülern in den Tagen des Retreats gelungen ist, sich einzulassen, obwohl alles ganz anders gekommen war als erwartet, das Sein mit MA ist der Höhepunkt des Retreat.


Dies ist der Darshan, den wir auf Mataji’s Wunsch hin am ersten Abend des Retreat gehört haben. Wer sich ein Bild machen möchte, wie ein Retreat in Mataji’s Ashram Brindavon sein kann, hat die Möglichkeit hier MA’s Darshan zu hören und zu lesen.


Die Ebene des Erlebens und Fühlens
Mataji‘s Darshan im Ashram Brindavon, 17. Februar 2012

Ich begrüße euch alle von ganzem Herzen zu diesem heutigen Abend. Ich begrüße euch alle von ganzem Herzen. Und schließt erstmal für einen Moment jetzt eure Augen und setzt euch aufrecht hin, auf dass ihr meinen Gruß erleben könnt. Den kann man nur fühlen. Einen Gruß an euch von ganzem Herzen, aus ganzem Herzen, von mir, dieser Ma. Ihr müsst mir verzeihen, wenn ich schon bei diesem Gruß stehen bleibe, denn schon das ist etwas, das wir Menschen wie verlernt haben. Nicht nur einen Gruß auszusprechen, sondern diesen auch wie aus ganzem Herzen fließend zu erleben – und der Empfangende, der sich diesen Moment nimmt, um eben nicht achtlos wieder darüber hinweg zu gehen, sondern diesen Herzensgruß zu empfangen. Immer wieder höre ich im Rundfunk, im Fernsehen, man kann es lesen, auch bei Gesprächen unter den Menschen, wie schnelllebig unsere Zeit geworden sei. Und wie viele Menschen sich immer wieder dabei erleben, mit dieser Schnelllebigkeit schritthalten zu wollen, auch zu müssen, und dabei natürlich außer Atem geraten. Umso wichtiger erscheint mir meine kleine Botschaft, etwas, was ich meinen Schülern seit vielen Jahren mitzugeben versuche auf ihrem Weg – dieses Innehalten, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Dafür müssen wir uns auf eine wenig benutzte Ebene unseres Bewusstseins begeben, nämlich die Ebene des Erlebens und Fühlens. Einen Herzensgruß fühlt derjenige, der diesen gibt und derjenige, der diesen empfängt. Aber dafür müssen wir Menschen innehalten einen Moment. Und obwohl wir das alle immer wieder, wenn wir es denn einmal versuchen, als letztendlich doch sehr segensreich erleben – zumindest sprechen Menschen so zu mir darüber – weil die Hast, das Außer-Atem-Kommen noch in dem Moment wie abfällt von uns. Schon allein, dass wir in einem solchen Moment des Erlebens ganz automatisch ruhiger atmen, hat ganz sicher eine heilende Wirkung auf unseren Körper, auf unseren Geist, auf unsere Seele. Ich kann mich noch erinnern an ein Spiel aus frühen Kindertagen, wo alle herumrannten und einer rief plötzlich ‚Halt‘, und man blieb in der Bewegung, in der Stellung, in der Haltung innerlich wie äußerlich in diesem Moment einfach stehen. Ich kann mich auch noch an das innere Staunen, sicherlich kindlicher Natur, erinnern, in welcher eigentümlichen Haltung man sich plötzlich befand. Eigentümlich insofern, als man sie eigentlich gar nicht erlebt hatte, so nah und so detailliert auch.

Ich habe dieses Spiel geliebt, weil mit jedem Halt dieses Innehalten verbunden war und heute natürlich noch ist. Und hier jetzt auch jeder bei diesem Innehalten sich selbst einmal sehen kann – die körperliche Haltung, die Haltung des eigenen Geistes, die seelische Haltung. Wie bin ich jetzt in diesem Moment, wie ist mein Körper, wie ist mein Geist? Und tief in uns – wie ist meine Seele in diesem Moment, jetzt? Und so gelangen wir ganz unversehens in eine meditative Haltung, die durch Üben, selbst durch kurzes Innehalten, uns uns selbst begegnen lässt. Diese meditative Haltung, die betrachten lernt das, was ist. Wie ist mein Körper, wie ist mein Geist, tief in uns selbst meine Seele.

Das ist eine Art Königsdisziplin jeder Meditationspraxis, dieser unbeteiligte – und das heißt nicht gleichgültiger – sondern einfach nicht eingreifender, nicht verurteilender oder auch nur beurteilender Zeuge zu werden all dessen, was ist. So wie das jetzt auch möglich ist. Für einen Moment bin ich der Zeuge all dessen, was ist in mir. Das ist das, was ich gelernt habe an der Seite meines Meisters und nach seinem Tod an der Seite meiner Meisterin. Der unbeteiligte Zeuge all dessen, was ist.

Ich danke euch für diese wundervolle Stille, die ihr alle heute Abend möglich gemacht habt. Wenn wir Menschen lernen, zu dieser inneren Stille immer mal wieder und vielleicht dann auch immer öfter, eine Art Zuflucht zu nehmen, lernen wir, unser Leben zu bestimmen und nicht mehr, dass das Leben uns bestimmt.

Namasté
Sri Durgamayi Ma

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Neuerscheinung: Darshan-CD vom Vesakfest

Namaste!

Mit etwas Verspätung sind jetzt Mataji’s Darshan vom Vasakfest auf einer Doppel-CD erschienen.

Sri Durgamayi Ma spricht in einem dieser Darshan davon, wie Sie als junger Mensch ein Buch mit Buddha’s Worten entdeckte und besonders ein Satz magische Wirkung auf Sie hatte: Buddha sagt dort, dass es für uns Menschen die Möglichkeit gibt, in einem ständigen Strom reinen Gewahrseins zu leben!

Auch über die Möglichkeit sich zu öffnen, sagt Mataji, hörte Sie da zum ersten Mal: Wir hören auf zu warten oder zu hoffen, dass etwas Bestimmtes eintritt – wir nehmen alles so an, wie es jetzt gerade ist – wir lassen auch uns selbst so sein. Wir lehnen nichts ab und sehnen nichts herbei, wir nehmen nichts weg und fügen nichts hinzu – wir halten an nichts fest, versuchen nichts zu verändern.

Mataji nennt diesen Weg den königlichen Weg des Buddha, wo wir nichts Besonderes zu erleben oder auch zu vermeiden trachten. Wir nehmen das an, was ist, und gelangen so in den ununterbrochenen Strom reinen Gewahrseins.


Die Doppel-CD mit Mataji’s Darshan zum Vesakfest ist ab sofort im Ashramladen Hier und Jetzt erhältlich.

Der Ashramladen ist jetzt auch auf Facebook zu finden!

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Durga Puja Fest

Im Ashram Brindavon feierten wir am vergangenen Samstag das große Fest zu Ehren der Göttlichen Mutter – zu Ehren unserer spirituellen Meisterin Sri Durgamayi Ma – mit Kirtansingen, Aarti und einer Feuerzeremonie (Yagna).

Dem Mythos nach besiegt die Göttin Durga den Dämonen Mahisha, der für Gewalttätigkeit, Ignoranz und Egoismus steht und die Erde beherrscht. Durga symbolisiert die ur-weibliche Kraft im Menschen, die dann in Erscheinung tritt, wenn der Mensch diese ur-weiblichen Tugenden wieder beginnt zu leben, die da heißen: Verzicht, Demut, Hingabe, Mut, Gnade, Vertrauen, Geduld, Liebe!

Oh Mutter, Du bewahrst uns vor aller Gefahr,
Du nimmst die Armut und Verzweiflung aller, die bei Dir Zuflucht suchen!
Oh Du leuchtende, oh Narayani, ich verneige mich vor Dir!

Alle Formen vereinen sich in Dir,
Du von allen geliebte, die alle Kraft in sich birgt.

Bewahre uns vor Furcht
Oh Göttin Durga – ich verneige mich vor Dir!
Vers aus dem Argala Stotram

 

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Rückblick: Vesakfest-Wochenende

Seit der Gründung des Ashram Brindavon 1999 feiern wir jedes Jahr das Vesakfest in Verehrung für Gautama Buddha, der vor 2500 Jahren das Königshaus, in das er geboren wurde, hinter sich ließ, um für sich und alle Menschen einen Weg zu finden, den ewigen Kreislauf menschlichen Leidens zu überkommen. Am Vesak-Fest ehren wir somit auch die göttliche Natur, die in uns Menschen lebt. Der Buddha erlangte Befreiung und seither folgen Menschen seiner Spur.

Auch Sri Durgamayi Ma ist auf ihrem Weg zur Erleuchtung den Lehren des Buddha begegnet und heute dürfen wir als Schüler zu ihren Füßen sitzen, ihren Segen und ihre Unterweisungen empfangen. Als Ausdruck unserer Dankbarkeit und Verehrung legten wir während des Vesak-Festes ein großes Blüten-Mandala in Form einer Lotusblüte, Symbol von Reinheit und Vollkommenheit, zu Mataji’s Füßen. Wir sangen und rezitierten tibetische Mantra und ehrten im Herzen den lebenden Buddha in unserer Meisterin.

In Tibet ist es Tradition einem verehrten Lehrer oder Meister einen Gebetsschal aus weißer Seide zu überreichen. Jeder der Schüler und Besucher hatte die Möglichkeit mit einem solchen Schal zu Mataji zu kommen. Mataji empfing den Schal und legte ihn dem Überbringer als Segnung um, wodurch für viele ein Moment tiefer Begegnung mit dem Meister entstand.

Ich grüße den Buddha in Euch! waren Mataji’s Worte zu Beginn des Darshan, in welchem MA das Kapitel Alchemie der Hingabe aus dem Tibetischen Buch vom Leben und Sterben vorlas und kommentierte, uns ermutigend und auffordernd, das eigene spirituelle Wachstum selbst in die Hand zu nehmen.

Im abschließenden Darshan am Sonntag Morgen löste Mataji das Mandala mit den Worten

Alles entsteht, manifestiert sich und vergeht wieder!

auf und die Blütenblätter brachten einige Ashramschüler am Abend zur Donau, um sie dem Fluss zu übergeben.

Nach dem Fest schrieb, wer wollte, ein Gebet für die Welt auf ein Fähnchen, auch das ist Tradition zum Vesak-Fest. Das von Mataji geschrieben Fähnchen wird mit allen anderen an einer Schnur aufgereiht und vor dem Ashram aufgehängt werden, sodass der Wind die Gebete hinaus in die Welt tragen kann. Mataji schreibt zum Vesakfest 2015:

Mitten im Überfluss müsst ihr hungrig bleiben – dann lebt ihr wie der *Buddha*. Dessen Hunger konnte nur die Erleuchtung stillen – und so bekommt ja auch unser ganzer Überfluß nur einen Sinn!
Sri Durgamayi Ma

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Vom Osterfest im Ashram

Bilder am Ende des Post

Das Fest begann um 5 Uhr früh im Ashramhof, wo wir alle warteten. Mataji entzündete die Osterkerze am Osterfeuer im Hof und trug das Licht in den noch dunklen Tempel. Während Mataji uns in Stille empfing, bekam jeder ein am Feuer entzündetes Licht und brachte es in den Tempel, um es auf den Oster-Altar zu stellen.

Mataji begrüßte uns und sprach über das Osterfest:

„Für Ma haben alle religiösen, alle spirituellen Feste diese eine Botschaft – alle sollen uns an unsere göttliche Natur erinnern, unsere Sehnsucht stärken, zu dieser göttlichen Natur in uns vorzudringen, in ihr ganz zu sein.

Das Osterfest feiert die Auferstehung, diese versucht einmal innerlich als völlig identisch mit der Erleuchtung – der Befreiung von sich selbst – zu erahnen. Denn der Auferstehung geht ein Tod, ein Sterben voraus, dass auch auf einer inneren Ebene zu verstehen ist: Das Zurücklassen, sich Loslösen von etwas Altem, um in das Neue empor zu steigen. Dieses Sterben, dieser Tod findet bei den Christen einen Ausdruck im Kreuz und das Kreuz steht auf einer tiefen inneren Ebene für die völlige Hingabe seiner selbst an Gott, das Zurücklassen und Aufgeben aller Ego-Anteile, sich ganz zu überantworten dem göttlichen inneren namenlosen Meister, der in allen Menschen lebt. Wenn ihr einmal für euch seid, stellt euch gerade hin, öffnet die Arme nach beiden Seiten, sodass euer Körper ein Kreuz bildet. Allein in dieser Haltung ist keinerlei Schutz der eigenen Ego-Anteile möglich, ist dieser Schutz zurückgelassen. So sieht eure Ma das Kreuz. Ein großes, ein gewaltiges Bild für eine Art Tod – in allen heiligen Büchern beschrieben – der mitten im Leben gestorben werden kann und überhaupt erst zum Leben führt. Und nach diesem Tod, die Auferstehung.“

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