SatsangBrief - Mai

Anfang Mai haben wir das Vesakh Fest im Baba Mandir gefeiert. Wir haben buddhistische Mantra rezitiert und gesungen, uns in der Anapana Meditation geübt und ein wunderschönes großes Blütenmandala gelegt. Im Nachfolgenden schreiben einige Chela, wie sie dieses Wochenende erlebt haben. Einen weiteren Artikel zum Vesakh-Fest findest du hier.

Am Wochenende 1. bis 3. Mai feiern wir im Baba Mandir das Vesakh Fest und der Pujari Hanuman begrüßt alle:
„Wir feiern Vesakh, das Fest zu Ehren des Erhabenen Buddha. An diesem besonderen Tag bringen wir dem Buddha, allen Meistern und unserer Ma unsere Verehrung dar, die uns Beispiel und Inspiration sind, dass ein Leben im höchsten Bewusstsein hier und jetzt möglich ist. In unserer Meisterin Durgamayi Ma ehren wir den lebenden Buddha, der jetzt hier mitten unter uns weilt – auch wenn Ma nicht körperlich anwesend sein kann.
Ma sendet ihren Segen für das Vesakh Fest.“

Zwei Chela hatten Ma gebeten, eine Buddha-Fahne für das Vesakh-Fest in diesem Jahr zu schreiben. Leuchtend steht die Buddha-Fahne mit Mas Worten in der Mitte der großen mit Blüten festlich geschmückten Puja zu Buddha:

Ein Glaube, der auf eigener Erfahrung fußt, kann niemals blind sein!
Möge euer Glaube stetig wachsen!

राम राम MA

Vesakh Fest 2026

Die Festtage geben mir die Möglichkeit, meiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, dass ich Chela einer lebenden Meisterin bin, deren Darshan, Unterweisung und Führung ich erleben darf. Mich in diesen Tagen, gemeinsam mit den anwesenden Gurubhai und Besucher:innen zu üben. Doch auch, etwas zu geben. Im Singen der Mantra, der Liebe im Herzen zu meiner Meisterin einen Ausdruck zu geben, deren Ursprung einzig in ihr liegt.

Zu Beginn des Festes am Samstag schreibt uns Ma:

wie immer ist MA auch am heutigen tag bei euch – der Erhabene BUDDHA war MA als junge chela eine große inspiration.

राम राम MA

Mit Mas Worten beginnt das eigene Üben – ich versuche mich mit ihnen zu verbinden, mir vorzustellen, zu erfühlen, was, wenn Mas Worte wirklich wahr wären – Ma wirklich bei uns wäre. Ein sanfter Schauer fährt durch meinen Körper, lässt mich fühlen, dass die Worte meiner Meisterin für mich wahr sind. Ich glaube daran, dass Ma bei uns ist und erlebe, fühle dies in Momenten für mich.


Während des ganzen Festtags legen wir gemeinsam ein großes Mandala aus Blüten. Wir üben uns in einer Achtsamkeitsmeditation nach der Aufnahme einer von Ma angeleiteten Anapana Meditation und singen buddhistische Mantra. Im Singen die Gedanken immer wieder beiseite zu legen, die Hingabe fließen zu lassen. In einem Mantra heißt es in der deutschen Übersetzung:
„Und ich rufe damit alle Gurus und Meister an. Ich bitte um Deinen Segen auf dem Weg zur Verwirklichung.“

Am Abend lauschen wir dem Klang des Herz Sutra, das zwei Chela rezitieren. In einer kurzen Zusammenfassung heißt es:

„Das Herz-Sutra vermittelt die Essenz der Vollkommenheit der Weisheit. Im Kern geht es um die Erkenntnis der Leere. Der berühmte Kernsatz Form ist Leere, Leere ist Form verdeutlicht, dass die materielle Welt und die spirituelle Wahrheit untrennbar miteinander verwoben sind. Wer diese tiefe Verbundenheit wirklich begreift, kann Anhaftung und Angst loslassen und findet so den Weg zur Befreiung von Leiden.“

Jeder, der möchte, kann nun zu Ehren des Buddha ein Licht zur Festpuja darbringen, ein entzündetes Teelicht in einem Tonschälchen.

Wir hören einen Darshan, den Ma 2017 zu Vesakh gegeben hat – „Die unvergleichliche Freundschaft zwischen Meister und Schüler“. Ma liest das Kapitel Der Meister aus dem tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben.

Zu Beginn des Kapitels wird der Buddha zitiert – „Der Buddha sagt: keiner der Buddhas, die jemals Erleuchtung erlangten, hat dies ohne einen Meister geschafft. Und von den 1000 Buddhas, die in diesem Weltzeitalter erscheinen, wird nicht einer die Erleuchtung ohne Unterstützung durch einen Meister erlangen.“

Mit demütigem Herzen singen wir gemeinsam das OM. Und empfangen zum Ende des für mich als spirituelle Chela einer lebenden Meisterin besonderen Festes von Ma gesegnetes Prasad. 

Zwei Chela senden Ma nach dem Fest Fotos, die am Festwochenende entstanden sind. Ma antwortet: Wundervolle Bilder! Sie sind Ma eine große Freude!!

Ramrani

„Ein Glaube, der auf eigener Erfahrung fußt, kann niemals blind sein. Möge euer Glaube stetig wachsen.“

Das waren Ma’s Worte zum diesjährigen Vesak Fest 2026 und ich bin froh, eine Meisterin gefunden zu haben, die uns immer wieder darauf hinweist, dass die eigene gemachte Erfahrung das ist, was uns am Ende des Lebens bleibt. So auch der Glaube, der auf eigener Erfahrung beruht, der kein blinder Glaube und kein blinder Gehorsam sein kann, sondern es geht darum, immer wieder auch die Worte von Ma in den Alltag einfließen zu lassen und so zu sehen, wie beständig und hilfreich sie letztendlich sind. 

Wie die letzten Jahre rezitierten wir buddhistische Mantra, die das Mitgefühl in unseren Herzen für alle Lebewesen erwecken können und übten uns in der Anapana Meditation, die von Ma mittels einer CD angeleitet wurde. Bei dieser Meditation ist es die Aufgabe von Ma gewesen, einfach mal das annehmen, was ist, und das war jetzt der Luftstrom, der sich beim Ein- und Ausatmen bildet, an dieser kleinen Kuhle, unterhalb der Nase und oberhalb der Lippe zu spüren, sehr subtil, den Luftstrom dort wahrzunehmen. Bei dieser Meditation sank ich immer mal wieder tief in mich hinein, um dann anschließend wieder zu dem Punkt unterhalb der Nase zurückzukehren.

Während des Tages legten wir auch ein Blütenmandala zu Füßen der wunderschön geschmückten Buddha Puja und beim Anblick des fast fertiggestellten Blütenmandalas entstand so eine Freude in mir, so viele Farben, so eine Harmonie, so viel Schönheit, die uns die Natur einfach so schenkt und die wir nicht mehr sinnlos zerstören sollten. Shanti Shanti Shanti.

Padmini

OM TARE TUTTARE TURE SOHA

Wir alle durften, während dieses wundervolle Mantra von zwei Sängern vorgetragen wurde, eine kleine Schale, darin ein Licht, zur festlich geschmückten Puja des Buddha tragen.

OM TARE TUTTARE TURE SOHA

In der langen Reihe der Festbesucher entstand eine sehr reine und getragene Stimmung.
Es war, als ob Jede und Jeder sein eigenes Licht dem Buddha darbringt.

OM TARE TUTTARE TURE SOHA

Tief berührt stelle ich mich in die Schlange, in meinen Händen mein eigenes, hell strahlendes Licht. An Ma’s Takhat verbeuge ich mich und spüre Ihre Präsenz, spüre, wie sehr Ma mit mir, mit uns allen verbunden ist.

OM TARE TUTTARE TURE SOHA

Dankbar und glücklich stelle ich die kleine Schale dem Buddha zu Füßen.

Draupadi

Das Vesakh – Fest ist der höchste buddhistische Feiertag, an dem Buddhas Geburt, seine Erleuchtung und sein Parinirvana gefeiert werden.  Wir feiern Vesakh im Baba Mandir,  wir singen den Tag über buddhistische Mantra und üben uns in der buddhistischen Anapana-Meditation. Diese Meditation hatte MA in Indien gelernt und selbst sehr lange geübt. Am Vormittag wird begonnen, ein Mandala aus Blüten zu legen. Sehr liebevoll werden viele Körbe mit Blüten vorbereitet und jeder, der mochte, konnte Blüten zum Mandala legen. Am Ende des Tages war das Mandala fertig, die Blumen strahlten, es war wunderschön. Dazu wurde am Vormittag gesungen und das Mantra „OM MANI PEME HUNG“ erklärt und 3x 108 mal rezitiert.
MA war an diesem Wochenende nicht im Ashram, aber ich habe Ma’s Präsenz sehr deutlich gespürt. Ma war mit uns !!

Bodhisattva

Am Samstag während des Vesakh-Festes, übten wir die Anapana-Meditation, die, so einfach sie zu erklären ist, in der Praxis doch großer Übung bedarf. Die Aufmerksamkeit wird dabei, entgegen aller Ablenkung, immer wieder neu auf den Atem gelenkt. Während des Übens wurde mir bewusst, was für ein Gefängnis meine ausufernden und sich immer wieder neu erschaffenden Gedanken sind und welche unermessliche Freiheit sich in den Zwischenräumen des Atmens eröffnet, gleich einer luftigen Wiese, die bis zum Horizont und weiter reicht – eine Freiheit, die zu erreichen es sich lohnt, weiter zu üben.

Laxman

Kurz vor Ende des Monats Mai, gab Ma einen Retreat für ihre Schüler:innen. Wir berichten im SatsangBrief für den Monat Juni hierüber. Ebenso über das BhaktiWochenende Anfang Juni.

Am 28. Juni ist der Ashram Brindavon von 11 bis 18 Uhr für den Tag der Offenen Tür geöffnet. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 findet im Ashram Brindavon jedes Jahr ein Tag der offenen Tür statt, dessen Erlös der Spendenaktion „Aktion 100.000“ zugutekommt.

Wir berichten über den Flohmarkt, auf dem unter anderem Bücher, gut erhaltene Kleidung und hochwertige kleine Gegenstände angeboten werden. Es gibt auch einen Teil speziell für Kinder. Auch wird ein kleines Café mit selbstgebackenen Kuchen und Torten im Hof aufgebaut.

Tag der offenen Tür Ankündigung – YouTube Short.