SatsangBrief – Dezember
In diesem letzten SatsangBrief für das Jahr, der etwas später erscheint als gewöhnlich, berichten wir über das letzte BhaktiWochenende, Heiligabend im Ashram Brindavon, Silvester in der Gegenwart unserer Meisterin im Sri Neem Karoli Baba Mandir sowie dem jährlichen Singen in Gedenken an Ma’s verstorbene Schüler.
Das Baba Mandir war weihnachtlich geschmückt mit Christsternen, Tannenzweigen und großen roten Kerzen und auch Lord Hanuman hatte ein neues weihnachtliches Gewand bekommen aus einem weinroten mit goldenen Borten versehenen Schal und einem Rock aus goldenem Brokat. Um Seinen Hals lag eine Mala aus weinroten Rosen, verflochten mit goldenen Perlen und grünen Blättern. Der Anblick strahlte und man mochte gar nicht wegschauen.
Auf der festlich dekorierten Puja stand unterhalb des großen Bildes von Baba das Bild von Maria und dem Kind Jesus. Maria hebt einen hauchzarten, kaum sichtbaren Schleier und schaut voller Hingabe auf ihr leuchtendes Kind. Vor vielen Jahren, 2009, gab Ma einen Darshan zu Weihnachten mit dem Titel
Der Moment der Geburt zu sich selbst
und sprach zu diesem Bild, zeigte uns, wie wir hierauf schauen und darin „das Bild der spirituellen Geburt, des Moments der Wiederentdeckung der eigenen göttlichen Natur“ sehen können.
Ma war an diesem Wochenende erkrankt und sandte diese Botschaft:
Denkt an eure MA und ruft sie zu euch
Und so war es auch, wir dachten an unsere Ma und sie war bei uns, beim Singen, beim Meditieren und auch als wir ihren Darshan hörten „Wozu der lebende Meister“. Diesen Darshan, den Ma vor vielen Jahren in ihrem Ashram Ayodhya in Berlin gab, haben viele von uns schon oft gehört und doch ist er immer wieder neu.
Jedes Jahr wird Weihnachten in der christlichen Tradition im Ashram Brindavon gefeiert. Im Darshanzimmer steht eine große Tanne nur mit roten Wachskerzen geschmückt, die abends während der Weihnachtszeit angezündet werden. Über der festlich gestalteten Puja hängt das Bild von Maria mit dem Jesuskind und auch die anderen Pujas zu Baba, zur Göttin Durga und zu Hanuman sind weihnachtlich geschmückt. Viele Menschen kommen am Heiligabend in den Ashram, manche nur dieses eine Mal im Jahr. Alle singen bekannte Weihnachtslieder zu Gitarrenbegleitung und hören die Aufzeichnung eines Darshan, den Durgamayi Ma in der Vergangenheit zu Weihnachten gegeben hat. Anschließend gibt es ein von einigen Chela zubereitetes vegetarisches Festmahl. Zum Abschied bekommen alle ein kleines Tütchen mit gesegnetem Weihnachtsprasad, Plätzchen und Lebkuchen.
Einen ausführlichen Beitrag zum Heiligabend findet ihr auch hier auf der Webseite des Ashram.
Wenn am Heiligabend der Ashram seine Türen öffnet, kommen auch Menschen zum ersten Mal zum Fest. So ergab sich ein Gespräch mit einer Besucherin, die ansprach, wie willkommen und wohl sie sich im Ashram fühlt. Im Darshan, den wir an diesem Abend hörten, sprach Ma über das bekannte Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, dass dies ein Bild dafür sei, unsere Herzen zu öffnen und diese Offenheit im Alltag, in der Begegnungen mit unseren Mitmenschen zu leben. Für mich ist der Heiligabend eine wertvolle und frohe Zeit - mit Menschen, wie dieser Besucherin nahe zu sein, obwohl wir uns eigentlich nicht kennen.
Mahavira
Was ich besonders liebe an Weihnachten im Ashram unserer Meisterin, ist die feierliche und freudvolle Atmosphäre im ganzen Haus sowie die vielen verschiedenen Menschen, die dort zusammenkommen, um gemeinsam Heiligabend zu verbringen - der wunderschöne Weihnachtsbaum im Tempel geschmückt mit Kerzen, das leckere Essen, das gemeinsame, innige Singen von Weihnachtsliedern. Diese Fülle mit so vielen Menschen zu teilen, ist eine große Freude.
Krishnamurti
Alles war wundervoll festlich geschmückt, als die Besucher eintrafen. Doch am meisten erinnere ich mich an die Wärme und das Strahlen der Kerzen und Öllampen. So wie auf dem Weihnachtsbild das Leuchten des Göttlichen Kindes Maria erhellt, so erhellten für diesen Abend die Lichter im Ashram alle Anwesenden. Das Dunkel war nur am Rande. Und jetzt scheint es mir wie eine Vorbereitung auf Ma’s Worte auf dem Kalenderblatt für den Januar:
denke die hellen gedanken die gedacht werden müssen, damit sie entstehen
Himalaya
Wir treffen uns um 17:30 und werden mit warmen Chai begrüßt. Anschließend beginnen wir mit dem Singen des heiligen Mantras, der Hanuman Chalisa, die wir 54-mal singen werden. Unsere Ma ist da und mitten unter uns, singt mit uns und nimmt uns mit in höhere Sphären. Gleichzeitig gibt es ein großes buntes Buffet mit warmen und kalten Speisen, die von Chela im Ashram und aus dem Satsang zubereitet wurden. Die Zeit verfliegt und bald singen wir die letzte Hanuman Chalisa und es ist kurz vor Mitternacht. In Stille beginnen wir das neue Jahr, auf einer Insel des Lichts in einer dunklen Welt, umgeben von der Liebe und dem Segen unserer Meisterin.
Als Ma mit uns am Silvesterabend 54-mal die Hanuman Chalisa sang, setzte ich mich ganz in die Nähe zu meiner Meisterin. Wie immer in Ma’s unmittelbarer Gegenwart, begann ich intensiver und deutlicher wahrzunehmen, was in mir und um mich herum stattfand. Die wunderschön geschmückten Pujas, belanglose und vergleichende Gedanken, meine innere Unruhe, wie auch eine Innere Anspannung und Nervosität. Mit der Chimpta – einem indischen Instrument bestehend aus vielen Schellen – in meinen Händen, fand ich dementsprechend in keinen Rhythmus. So bat ich Ma innerlich, die Chimpta durch mich zu spielen. Just in diesem Moment hörte ich hinter mir das unvergleichliche Zimbeln meiner Meisterin einsetzen. Jeder Zimbelschlag punktgenau und kristallklar, alle anderen Töne aufgreifend und zusammenführend. Diesem Klang und der Stimme meiner Meisterin folgend, löste sich meine Anspannung mehr und mehr auf, bis nur noch der Moment des Singens und das Sein zu den Füßen meines Gurus übrig blieb.
Nandan
Ganz unterschiedliche Menschen waren gekommen und uns alle einte das Singen der Hanuman Chalisa, dieses Heiligen Mantras, über viele Stunden. Ma saß mitten unter uns und so schauten wir ausnahmsweise einmal nicht auf sie, sondern mit ihr in die gleiche Richtung, auf das wundervolle Murti von Lord Hanuman. Manchmal blickte ich scheu zu meiner Meisterin. Es gab nichts für den Verstand zu sehen, sie führte uns und nahm uns mit in ein Erleben dieser Göttlichen Bewusstseinsebene, für die Hanuman steht. Immer wieder ermahne ich mich selbst, zu vertrauen, ohne auf ein greifbares Ergebnis zu warten. Nach Mitternacht, am Ende der Aarti zu unserem geliebten Satguru Sri Neem Karoli Baba schwenkte Ma selbst das Licht zu allen Anwesenden und ich versuchte ganz still zu bleiben, in dem Glauben, dass meine Meisterin nicht mich meint, sondern das Göttliche in mir und jedem Einzelnen ehrt, dass sie immer sieht.
Himalaya
In der Gegenwart unserer Meisterin singen wir 54 Hanuman Chalisa und gehen so langsam dem Neuen Jahr entgegen. Es gibt nichts anderes zu tun, außer jetzt hier zu sein, beim Singen der Hanuman Chalisa zu bleiben. Mich von den Gedanken meines Verstandes lösend, stellt sich mit der Zeit ein Gefühl ein, mit BABA und Ma in einem Raum der Ewigkeit zu sein und dass ich, was auch immer sein wird, auf immer und ewig in dem Raum bin. Das Gefühl von Zeit verliert sich, die Zeit verfliegt. Während das Vorfeuerwerk bereits begonnen hat, ehren wir Ma mit einer Mala, die zwei Chela ihr sanft umlegen - der, die das Göttliche für mich fühlbar macht! In diesem Jahr gehen wir nicht in das Neue Jahr, wir fliegen in das Neue Jahr, sagt Ma, und so fühlt es sich auch an – in der Stille mit unserer Meisterin erschallen die Hörner. Draußen donnert das Feuerwerk und donnernd feiern wir die Aarti zu BABA. Ganz unverhofft verteilt Ma das Licht über uns alle, ganz langsam und immer wieder – ein heiliger Moment. In mir das Gefühl, über alle Maßen gesegnet zu sein.
Jai BABA! Jai Ma!
Ramrani
Wir gehen zum Jahreswechsel in Stille mit MA ins Neue Jahr, und als MA dieses Jahr sagte, dass wir ins Neue Jahr fliegen, erlebte ich ein Gefühl der Freude und Auflösung.
Als Ma uns nach der Aarti zu Baba das Licht schenkte, fühlte ich mich tief innerlich gesegnet, und dies währte eine gefühlte Ewigkeit.
Anasuya
Dieses Jahr hatten wir wieder das Glück zusammen mit unserer Meisterin, Durgamayi Ma, in das neue Jahr zu gehen. Eine große Vorfreude im Ashram war schon bei den Silvestervorbereitungen spürbar. Wir verbrachten den Abend mit dem Singen von 54 Hanuman Chalisa in Ma’s Gegenwart, welche uns kraftvoll und voller Freude in einen göttlichen Rausch zu Hanuman singen ließ. Um 24 Uhr saßen wir eine Zeitlang einfach in Stille und abschließend feierten wir eine Aarti zu BABA. So besinnlich in das neue Jahr zu gehen, war für mich ein wirklich erfüllendes und schönes Erlebnis.
Krishnamurti
„Jedes Mal dasselbe!“ denke ich im Nachhinein lächelnd und kopfschüttelnd über mich: Immer, wenn wir längere Zeit die Hanuman Chalisa singen, egal ob „nur“ 54 Mal wie an Silvester oder die 108 Chalisa zu Hanuman Jayanti, habe ich vorher sorgenvolle Gedanken, ob ich das körperlich schaffe. Ob die Kraft in Schultern und Armen reicht beim Trommeln, ob die Finger das Spielen auf dem Harmonium anschließend noch hinbekommen, ob ich hoffentlich keinen Hustenanfall bekommen werde, wenn ich an der Reihe bin, die Chalisa zu leiten…Und dann ist Ma da und alles ist ein einziges großes Fest. Keine Schmerzen, kein Hustenanfall, keine sorgenvollen Gedanken. Stattdessen unbändige Freude (wo ist die eigentlich im Alltag sonst?) und mühelose Kraft.
Ma’s Gegenwart verwandelt alles. Sie umhüllt und trägt mich. Es ist wie ein Zauber. Tief erfüllt und beschenkt fühle ich mich, voller Lebendigkeit, nach der ich mich so oft sehne. So oft habe ich dieses Wunder mit Ma schon erlebt, aber der Kopf besteht auf seinen sorgenvollen Gedanken. Ich lasse sie ihm. Die Gnade des lebenden Meisters ist so unbeschreiblich viel größer.
Nirmaladevi
mit eurem inneren zeugen, seht das was ist
- und erinnert euch der sehnsucht nach weite, die sich nur im anerkennen der eigenen enge manifestiert.
In der Silvesternacht beginnen wir mit dem Singen der 54 Hanuman Chalisa. Die Kirtanhalle ist voll mit Menschen. Ma ist mitten unter uns, alle zusammen singen wir zu Hanuman, zu Baba vor der großen herrlich geschmückten Puja. Doch ich kann kaum etwas fühlen, außer dem altbekannten Kreisen um mich selbst, angetrieben von den zwei Fragen: Ob Ma mich sieht? Bin ich wichtig? Wie eng sich alles anfühlt. In mir sehnt sich etwas nach einem anderen Sein. Während des Singens beginne ich mir vorzustellen, dass aus Ma’s Füßen bedingungslose Liebe in den Boden strömt und die ganze Kirtanhalle aus dieser Liebe besteht. Unterschiedslos sind wir von dieser Liebe getragen. Das kann ich fühlen. Mit einer großen Aarti feiern wir nach Mitternacht den Anbruch des Neuen Jahres. Ma steht strahlend auf der Empore und verteilt das Licht mit einer solch zärtlichen Geste, überfließend vor Liebe, segnet und segnet uns. Im ganzen Körper spüre ich die Kraft, allen Herausforderungen, die das kommende Jahr mit sich bringt, offen zu begegnen. Getragen von diesem unbeschreiblichen Segen, der aus Ma einfach fließt.
Bhavani
Nach der Aarti am Silvestermorgen stehen wir lange mit Ma in Stille. Dann geht der Pujari zu Ma und bittet Ma, für uns alle das Licht zu verteilen. Ma nimmt das Aartilicht und schwenkt es ganz langsam über alle Anwesenden und wieder zurück. Ich sehe Ma’s liebende Augen, die uns alle ansehen und aus denen wie ein goldener Fluss Ma’s Liebe zu uns allen herausströmt. Ein Schüler ruft mit vollem Herzen zur großen Mutter. In diesem Rufen liegt solch eine Hingabe und Freude. Es nimmt mich mit in dieses dankbare Sein, Ma’s überströmende Liebe erfahren zu dürfen.
Yamuna
Mit Ma sind wir in das neue Jahr 2026 gegangen - in einer tiefen lebendigen Stille. Die Hörner kündigten das neue Jahr an. „Ich segne euch alle für das Jahr 2026“ waren Ma’s verheißungsvolle Worte. Mir Ma’s Segen täglich bewusst machen und so in mir einen fruchtbaren Boden schaffen für alle Unterweisungen, die ich von Ma im Jahr 2026 bekomme, das nehme ich mir zu Herzen. Gekrönt wurde dieser Jahresbeginn mit einer festlichen Aarti zu Sri Neem Karoli Baba. Als Ma das Aartilicht nahm und zu uns allen schwenkte, berührte dies direkt mein Herz, fühlend, dass Ma immer wieder neu Licht in meine dunklen Nischen bringt.
Uma
Am 2. Januar 2009 verließ Vishnu Digambar, Ma’s spiritueller Wegbegleiter, seinen Körper und seitdem gedenken wir an diesem Tag ihm und allen Chela von Ma, die bereits diese Erde verlassen haben. Ihre Bilder werden auf der großen Puja unter dem Bild von Baba aufgestellt und lichtvoll geschmückt. Ihre Namen und das Datum, an dem sie gestorben sind, werden vorgelesen. Dieses Jahr singen wir, im Gegensatz zu den früheren Jahren, auf Ma’s Wunsch, Kirtan zu Rama und Sita, ein Bild für die Vereinigung der Einzelseele mit der Allseele, wie Ma uns zeigt. Es war sehr kalt geworden und es hatte angefangen zu schneien und so sind wir nur eine kleinere Gruppe. Das Singen ist andächtig und es entwickelt sich eine Atmosphäre, die getragen ist von liebevollen Gedanken an unsere Gurubhai und zu fühlen ist auch deren Liebe zu uns.
jedoch ist sita-ram das mantra, das das verschmelzen der einzelseele = sita und der allseele = ram besingt - was auch eine spirituelle umschreibung des physischen tods bedeutet.
hier wird der vergänglichkeit des körpers, der vergänglichkeit aller materie gedacht. das tragt in euren herzen heute abend.
Zum Kirtansingen am 2. Januar 26 schrieb Ma den Chela im Ashram diese Worte, wie an dem Abend Kirtan singen und was es bedeutet, zu Sita und Ram zu singen. Für mich bedeutete es ganz neu zu singen und ich habe mich von den Vorsängern mitnehmen lassen. Es war ganz anders als sonst. Ich befand mich auf einmal in einem Fluss, der mal schneller, mal langsamer in ein Konzert mündete. Ein gemeinsames Konzert für alle verstorbenen Chela von Ma. Das war wunderschön. Danke Ma
Shivapriya
Der 2. Januar ist, wie jedes Jahr, dem Gedenken an Vishnu Digambar gewidmet und allen verstorbenen Chela. Vor 17 Jahren in der Nacht zum 2.Januar 2009 verließ Vishnu, MAs spiritueller Weggefährte, Ehemann und spiritueller Schüler seinen Körper. Am Nachmittag gewährte MA allen Schülern, die das wollten, die Gnade, in des Meisters Haus zu kommen, um sich von Vishnu, ihrem geliebten Yogalehrer, zu verabschieden. In einem Darshan machte Ma uns bewusst, wie sehr Vishnu Ihr, unserer Meisterin, den Boden auf dieser Erde bereitet hat und mit welch großer Bereitschaft er MA mit uns, einer Schülerschar, die immer größer wurde, geteilt hat. Seit dieser Zeit feiern wir am 2. Januar das Fest zu Ehren Vishnu Digambars, aber auch dem Gedenken an alle Chela, die ihren Körper bereits verlassen haben, und wir ehren sie, indem wir an jeden einzelnen erinnern und laut ihr spiritueller Name genannt wird, indem wir die Hanuman Chalisa singen oder - wie in diesem Jahr aus vollem Herzen wundervollen Kirtan singen. Die Fotos der verstorbenen Schüler/innen hängen im Tempel des Ashram Brindavon in Ulm und schaue ich auf die einzelnen Fotos erinnere ich mich an einzelne Begegnungen, bei der Ma’s bedingungslose Liebe zu jedem einzelnen von ihnen offenbar wurde. Unvergessen bleibt mir auch der Abschied von einer Chela, die vor 11 Jahren in der Uniklinik Ulm ihren Körper verlassen hat. In ihren letzten Minuten durfte ich bei ihr sein, ihr den Telefonhörer ans Ohr halten, als Ma noch einmal zu ihr sprach - und mit Ma Ma Ma Ma auf den Lippen hauchte sie ihren Atem aus.
Im Mai 2008 schrieb Ma diese Unterweisung in mein Ram Buch:
Meine geliebte Uma -
wenn das ende des lebens sichtbar wird, spätestens dann zeigt sich alles in seiner wahren größe.
der mensch, der yogi und der spirituelle schüler.
In großer Liebe
Deine MA
Wie schon seit vielen Jahren, gedachten wir auch dieses Jahr wieder der verstorbenen Schüler unserer Meisterin, indem wir Kirtan sangen. Die liebevoll aufgestellten Fotos aller Verstorbenen und der Kirtan ließen mich ganz eintauchen, erinnerten mich an die Vergänglichkeit auch meines Lebens, was eine unverhofft lebendige und zutiefst schöne Erfahrung war. Es hat mir ein Gefühl dafür gegeben, was Ma uns immer wieder ans Herz legt, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit eine unglaubliche Bereicherung sein kann für das eigene Leben.
Krishnamurti
In der nächsten Ausgabe des SatsangBriefes berichten wir über zwei Bhakti Wochenenden, die Ma im Januar gibt. Ma hat sich gewünscht, dass der Darshan im kleinen Kreis auf den Sonntagvormittag ausgeweitet wird, weil immer wieder mehr Menschen kommen, als Ma an einem Abend sehen kann. In einer Begegnung kann ein Darshan in Stille entstehen, es können Ma ein paar Fragen gestellt werden oder Ma kann ein paar Fragen stellen, zu uns sprechen oder jemanden bitten, etwas zu erzählen. Dies ist ein etwas offeneres Format als in der Vergangenheit, um allen Menschen einen Zugang zu Ma zu ermöglichen. Wir freuen uns sehr auf diese Begegnungsmöglichkeiten mit unserer Meisterin, die so bereichernd und wegweisend in unserem Alltag sein können.
In den ersten zwei Wochen dieses Monats ist das Sri Neem Karoli Baba Mandir geschlossen und die tägliche Aarti findet im Ashram Brindavon um 18 Uhr statt.